VISI Mould

Video: Der intelligente Werkzeugaufbau

Video: Einbau von Standardelementen

Video: Erzeugung der Kühlung

Der automatische Werkzeugaufbau um die fertigen Formeinsätze zeigt die Leistungsfähigkeit von VISI Mould.
 
Der Werkzeugaufbau kann relativ zu jedem Achsensystem erfolgen und ermöglicht eine dynamische Vorschau der Aufbausituation. In diesem Vorschaumodus können nach Anwahl eines Formeinsatzes alle Parameter, wie Abmessung, Plattenstärke, Material beliebig angepasst werden. Zusätzlich können Platten geändert, ausgetauscht, hinzugefügt und gelöscht werden.
Alle von den Normalienherstellern angebotenen Aufbauvarianten sind als Vorlagen im System integriert. So kann z. B. der Aufbau per Knopfdruck einfach von einem Standardaufbau in einen Aufbau mit 90 Grad verdrehten Führungselementen oder in einen Aufbau mit Formrahmenplatten geändert werden.
 
Auch Sondereinbauten, wie ein zweites Auswerferpaket oder zwei übereinander liegende Leisten, sind im VISI Mould sehr einfach interaktiv zu bewerkstelligen.
Natürlich kann der Anwender seine firmenspezifischen Aufbauvarianten auch als Vorlage abspeichern. Das geschieht durch Verwendung eines Spezialaufbaus, den der Anwender komplett frei gestalten kann. Die Werkzeugkonstruktion wird durch das Verwenden von solchen parametrischen Vorlagen wesentlich beschleunigt und auch sehr flexibel (inkl. benutzerdefinierter Platten und beliebiger Plattenformen).

Die im zusammengestellten Aufbau benötigten Standardelemente, wie Führungssäulen, Buchsen, Schrauben, usw., werden automatisch eingebaut und passen sich bei Aufbauänderungen sofort an den neuen Werkzeugaufbau an.
Ein so zusammengestellter Werkzeugaufbau ist auch in jedem späteren Konstruktionsstadium jederzeit änderbar. Wird zum Beispiel durch Ändern der Leistenhöhe der Auswerferhub verändert, passen sich alle bereits eingebauten Auswerferstifte automatisch an. Durch die dynamische Stückliste wird automatisch der nächste längere Auswerfer im Katalog gefunden und neu eingetragen. Sogar wenn konstruktionsbedingt eine Platte gegen eine Andere ausgetauscht werden muss, bleiben alle Bohrungen von bereits eingebauten Normalien erhalten.
Normalien aus verschiedenen Katalogen können eingesetzt werden. Darüber hinaus können benutzerdefinierte Bauteile im Werkzeug verwendet werden. Funktionen für Schieber, Kühlungen und Anguss gehören zum Befehlsumfang. Da VISI nur eine Benutzerumgebung verwendet, sind alle Modellierfunktionen für die Applikationen verfügbar:

  • Parametrischer 3D Werkzeugaufbau
  • Parametrische Benutzerelemente
  • Baugruppenlogik
  • Schrägschiebererzeugung
  • Schleppschiebererzeugung
  • Angusskonstruktion mit verschiedenen Anspritzformen
  • Schwindungsmodul mit Materialbibliothek
  • Formplattenzentrierungen
  • Einbau der Kühlung mit Kollisionsprüfung
  • Automatische Anpassung der Auswerfer an die Bauteilgeometrie
  • Automatische, normgerechte Ableitung von Ansichten und Schnitten
  • Alle Bearbeitungen sind mit Informationen für VISI MFR versehen
  • Automatische Stücklistenerzeugung
  • Normalienkataloge führender Anbieter wie: Meusburger; Strack; Hasco; usw.

2D Ansichten und Schnitte werden automatisch vom 3D Modell des Werkzeuges erzeugt. Detailvergrößerungen, Bemaßungen, Toleranzen, Bohrtabellen und Oberflächensymbole vervollständigen die Zeichnung.

Der Assembly-Manager erzeugt die Stückliste und verwaltet die Bauteilattribute. Die Stückliste kann in verschiedenen Formaten ausgegeben werden, oder auf einem Zeichnungsblatt platziert werden.VISI MFR analysiert die Attribute von allen Löchern in den Platten Ihres Werkzeuges. Dieses Modul von VISI wertet die Attribute für Löcher aus, um automatisch den richtigen Zyklus für Passungen, Gewinde, Bohrungen usw. auszugeben.


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